| Haben Sie nicht Lust uns zu unterstützen? | Hier finden Sie Aktivitäten zum Vogel des Jahres 2012 - der Dohle. |
| 09.05.2012 | Heute fand im Landkreis wieder eine große Aktion für die Dohle statt. Lesen Sie hier. |
| 08.05.2012 | Waldexkursion im
Ebersberger Forst unter dem Motto: Nutzen oder Bewahren?
Naturnahe Forstwirtschaft vor der Haustüre. Der zuständige Chef für den Ebersberger Forst, Dr. Heinz Utschig, führte die Vogelschützer durch besonders interessante Teile des Ebersberger Forstes und hatte dabei viele Fragen zu beantworten. Im Vordergrund stand der ökologische Umbau des Forstes hin zum gesunden Mischwald mit ca. 50% Nadelwald und 50% Mischwald. Schon dadurch ist von einer positiven Entwicklung der Artenvielfalt auszugehen. Der Wald wird auch in seiner Struktur auf die begonnene Klimaerwärmung vorbereitet Dr. Utschig, der erst seit zwei Jahren für den Ebersberger Forst zuständig ist, hat die Herausforderung angenommen Nutzen und Schützen zum Wohle des Waldes" im Einklang zu halten, was nicht einfach ist, wie jedem im Verlauf des Abends klar wurde. Es sind Naturschutz, Bodenschutz, Freizeitvergnügen und Waldnutzung durch Holzwirtschaft unter einen Hut zu bringen, In der Vergangenheit wechselten immer wieder die Prioritäten. Mal stand die Holzwirtschaft im Vordergrund, mal das Jagdwild oder auch die Landwirtschaft, die das Vieh zum Weiden in den Wald trieb. Es gab Zeiten, da wurden von der Anzinger Seite her bis zu 3000 Rinder in den Forst getrieben. Insbesondere die Eicheln hatten es dem Vieh angetan und auch noch heute spielt die Eichel eine wichtige Rolle. Die Wildschweine haben sie zum Fressen gerne und die Fleischqualität wird ordentlich gesteigert. Doch insbesondere im Ebersberger Forst holt uns die schon 26 Jahre zurückliegende Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wieder ein. Noch immer ist die Strahlenbelastung verheerend, wenn auch schwankend. War ein gutes Eicheljahr so liegen die gemessenen Strahlenwerte bei etwa 20% des erlegten Schwarzwildes über dem Grenzwert von 600 Becquerel und das Wildbret muss zur Sonderentsorgung. Ist es ein schlechtes Eicheljahr gewesen und die Wildschweine ernähren sich hauptsächlich von Bodennahrung, so sind es sogar bis zu 80% die nicht auf dem Teller landen können! Schwarz- und Rotwild ist von 2 Besucherkanzeln aus, die jederzeit besucht werden dürfen, gut zu beobachten. Die Vogelwelt ist vielfältig und bei den Fledermäusen hat der Ebersberger Forst einen großen Stellenwert. Die natürliche Schädlingsbekämpfung ist sehr wichtig und hier helfen die Vogelschützer tatkräftig mit, indem sie ca. 3000 Nistkästen im Forst betreuen und auch im 1000-Fledermauskastenprogramm eingebunden sind. 77 qkm von den insgesamt 90qkm des Ebersberger Forstes sind Staatsforst. 10 Förster, 2 Berufsjäger die hauptsächlich als Wildhüter agieren und 50 Waldarbeiter arbeiten im Forst. Eine positive Waldentwicklung zeigt die jährliche Holzernte von 60 000 bis 65 000 Festmetern, während in der gleichen Zeit aber 70 000 Festmeter nachwachsen und dies überwiegend durch natürliche Verbreitung. Ein 23 km langer Wildzaun umgibt seit 1817 den Forst und schützt so die umliegende Landwirtschaft und zugleich auch das Wild. Die Größe der Fläche erlaubt einen Wildbestand der trotz der Verinselung nicht inzuchtgefährdet ist. Im 19. Jahrhundert wurden Fichtenmonokulturen zur Holzgewinnung angelegt, die sich aber nicht als robust gegen Umwelteinflüsse zeigten. Während in früheren Jahren das Laub gesammelt, verbrannt und die Asche als Dünger auf die Felder verbracht wurde, findet heute der Haupteintrag von Stickstoff durch Industrie und Landwirtschaft statt. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit endete die Exkursion und die Vogelschützer bedankten sich für die spannende und informative Führung von Dr. Utschig und seinem Mitarbeiter. Sie sehen der Entwicklung des Ebersberger Forstes mit positiven Gefühlen entgegen.
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| 04.05.2012 | Heute gelang es uns
mit Hilfe eines Grundstücksnachbarn die restlichen Grenzen unseres
Grundstückes bei Aßling aufzuspüren. Alle Grenzverläufe wurden nun mittels Vogel- und Fledermauskästen markiert. Gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband wird ein Konzept zur Renaturierung erstellt, und, wenn alles gut geht werden im Oktober die ersten Bäume gefällt. Die Fläche soll so mehr von der Sonne durchflutet und teils wieder vernässt werden. Wir wollen dadurch einen Lebensraum für die arktische Smaragdlibelle, Kreuzottern und viele andere Tiere und Pflanzen schaffen.
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| 10.04.2012 | Fast zwanzig Interessierte
trafen sich Ismaninger Speichersee zur Vogelbeobachtung mit Günter
Pirzkall. Hier nur ein Auszug der zahlreichen Vögel, die entdeckt werden
konnten: Streifengans, Löffelenten, Knäkenten, Pfeifenten, Kolbenenten,
Mandarinenten, Kornweihen, Sperber, Kiebitze und Kampfläufer. Lediglich
gehört wurden Mönchsgrasmücke, Zilpzalp und Fitis. Auch konnten
während des herrlich roten Sonnenunterganges drei Große Abendsegler
beobachtet werden.
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| 13.03.2012 | Der Raum im Zornedinger Gemeindehaus platzte fast aus allen Nähten. Über 80 Interessierte kamen zu dem Dia-Vortrag "Eulen im Ebersberger Forst" von Helmut Meyer aus Ismaning. Er betreut seid über 20 Jahren die Eulen-Nistkästen im Ebersberger Forst und kennt bestens die dort vorkommenden Arten: Waldkauz, Waldohreule, Raufußkauz und Sperlingskauz. Sein zweistündiger überaus interessanter und kurzweiliger Vortrag begeisterte alle. Alle waren sich einig, dass dieser Abend viele neue Erfahrungen gebracht hat und dass es wichtig ist in unseren Bemühungen für die Natur nicht nachzulassen. |
| 14.02.2012 | Bei unserem monatlichen
Treffen zeigte Richard Straub im ev. Gemeindehaus in Zorneding eine Dia-Show
über den Ausflug einiger LBV-Aktiver im vergangenen Jahr in das Krumltal,
dem "Tal der Geier" in den Hohen Tauern. Außerdem wurde über das erfolgreich abgeschlossene Dohlen-Projekt in Steinhöring berichtet und der Film gezeigt, der im Bayr. Rundfunk ausgestrahlt wurde. |
| 31.01.2012 | Eine Fledermausrettungsaktion
hat uns (Peter Gasselsdorfer, Wolfram Strahl und mich, Richard Straub) heute
bis in die Nacht hinein beschäftigt. Was war geschehen: Im Stadtgebiet Erding wurden "am Rätschenbach" Baumfällaktionen durchgeführt. Erst nach dem Fällen einer ca. 80 Jahre alten Pappel stellte sich heraus, dass sich eine Winterschläfergruppe des "großen Abendseglers" in einer Faulhöhle befand. Durch den harten Aufprall kam dabei leider ein Teil der Tiere ums Leben. Von den Arbeitern wurde auf ca 80 cm Länge der Stammteil mit der Höhle abgesägt, mit einem Jutesack überspannt und anschließend zu mir nach Markt Schwaben transportiert. In mühsamer Arbeit holte ich die noch vom Winterschlaf steifen Tiere einzeln aus dem morschen Hohlraum und reinigte sie. Sie hatten feinen sägemehlartigen Mulm im Maul und drohten z. T. zu ersticken. Sie saßen teilweise so fest in kleinen Nebenspalten, dass es sehr schwierig war sie zu bergen, ohne ihnen weitere Verletzungen zuzufügen. Schon dachte ich die letzte Fledermaus herausgebracht zu haben, als ich eine weitere kleinee Höhle entdeckte, die mit der größeren in Verbindung stand. Es war unmöglich dort an die Fledermäuse zu gelangen. Inzwischen waren einige Stunden vergangen und ich bat Wolfram und Peter mich zu unterstützen. Die geretteten 23 Tiere wurden in Kästen umgesetzt und der Holzklotz mit den 4 restlichen Fledermäusen wurde zur Fischzucht Kießle transportiert. Dort hatten wir vergangenes Jahr zu einem bereits voll besetzten Winterschlafkasten einen weiteren dieser Art aufgehängt. In diesem fanden nun die 23 Abendsegler ihren neuen Schlafraum. Zurück zum Auto, dann den Holz-Klotz vorsichtig spalten, damit wir an die restlichen 4 Fledermäuse gelangen können - dies war unser Plan. Doch die Fledermäuse hatten einen eigenen Plan. Nach dem Öffnen des Kofferraumes sahen wir, dass die 4 Abendsegler ausgebüchst waren und sich in Wolframs Auto verteilt hatten. Vorsichtig wurden sie eingesammelt zu den anderen in den Kasten gesetzt. Kurz vor acht konnten wir dann zufrieden die Arbeit beenden. 10 Fledermäuse überlebten leider nicht, eine weitere war so schwer verletzt, dass ich sie schweren Herzens erlösen musste. Doch konnten insgesamt 27 Große Abendsegler gerettet werden.
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| 10.01.2012 | Bei unserem Treffen
in Zorneding sahen wir den äußerst interessanten Film Des
Meisterfischers Wohnungsnot. Den selbst gedrehten Film von Manfred
Depree über den Eisvogel verfolgten 29 interessierte Naturfreunde,
unter denen zahlreiche Gäste waren. Anschließend wurden noch interessante Aspekte und Bilder über den Vogel des Jahres 2012, die Dohle, gezeigt. |
| 07.01.2012 | Heute haben wir bei
unserer LBV-Nachbargruppe ausgeholfen. Wir waren im nördlichen Landkreis Erding und haben in Eitting den alten, absturzgefährdeten Horst abgetragen, die neue Unterlage montiert und wieder Horstmaterial aufgebaut. Anschließend war noch das Dach und der Hof zu säubern. Nach 5 Stunden konnten wir die Arbeit abschließen. Wir danken Franz von der FFW und der Fa. Umwelt Wurzer für die große Unterstützung.
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| 04.01.2012 | An der Entbuschung
der Brucker Heide wird ständig gearbeitet
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